Kundendienst und Einkauf
Reklamationsliste, Einkäuferliste, Bestellliste, Lieferantenakte, Einkaufspreise
Für wen dieses Kapitel ist
Drei Rollen arbeiten in Küchenblick fast nur lesend: der Kundendienst, der Einkauf und die Rolle Standard. Anmelden, Kopfzeile, Suchen und die Auftragsakte sind im Kapitel Grundlagen beschrieben; hier steht, was die drei Rollen darüber hinaus sehen und wo sie es finden.
| Kundendienst | Einkauf | Standard | |
|---|---|---|---|
| Standorte | alle | alle | nur der eigene Markt |
| Liefertermine | ja | ja | ja |
| Reklamationsliste | ja | ja | ja, eigener Markt |
| Touren | lesend | nein | nein |
| Bestellliste | ja | ja | nein |
| Einkäuferliste (Einkauf) | ja | ja | nein |
| Lagerware | sehen | sehen und pflegen | nein |
| Nachfassen, Statistik, Mahnwesen | nein | nein | nein |
Mein Tag zeigt dem Kundendienst und dem Einkauf die Kacheln „Lieferungen“, „Beschaffung kritisch“, „AB nach Liefertermin“, „Anzahlungen offen“, „ohne AB“ (führt in die Einkäuferliste) und „heute abwesend“, mit den Listen darunter für das ganze Haus; der Kundendienst hat dazu die Kachel „Ersatz da, kein Termin“ mit der Zahl der Aufträge und offenen Reklamationen und den Block „Reklamationen: Ersatz da, Termin fehlt“. Standard sieht Lieferungen, Beschaffung, Anzahlungen und „heute abwesend“ für den eigenen Markt. Eine Kachel „nachfassen“ gibt es hier nicht; welche Kacheln eine Rolle hat, stellt der Admin in der Verwaltung ein.
Kundendienst
Ein Kunde ruft an
Der schnellste Weg ist Suchen → Aufträge. Das Suchfeld nimmt Auftrags- oder Planungsnummer, Kundennummer, Kommission oder Kundenname; die Trefferzeile zeigt Liefertermin, Stand und Beschaffung, ein Klick öffnet die Akte. Wer nur den Namen hat, geht über Suchen → Kunden: Die Kundenakte zeigt alle Aufträge des Kunden mit Liefertermin, Beschaffung und Stand, darunter seine Angebote, das Belegarchiv und die Fotos und Dateien aus allen Vorgängen.
Der Kundendienst sieht alle Standorte. Die Filter „Standort“ und „Verkäufer“ über der Trefferliste grenzen ein. Die Liste zeigt höchstens 100 Treffer; sind es mehr, sagt die Seite das und bittet, mit Standort, Verkäufer oder Suchbegriff weiter einzugrenzen.
Was in der Auftragsakte steht
Am Telefon braucht man vor allem vier Stellen der Akte. Unter „Termine“ stehen Liefertermin mit Uhrzeit, der „Terminverlauf“ bei verschobenen Terminen, ob und wie der Termin bestätigt wurde („Kunde telefonisch, 08.03.2026“), die Montagedauer, der AB-Eingang und darunter das Aufmaß mit Datum, Bearbeiter, Status und Bemerkung. Unter „Beteiligte“ stehen Verkäufer, Sachbearbeiter und die „Montage“ mit Datum, Dauer und Team aus dem Montageplan. Der Abschnitt „Bestellungen (n)“ sagt je Bestellung, ob sie „nicht versandt“, „versandt, ohne AB“, mit Auftragsbestätigung („AB eingegangen“, „AB in Kontrolle“, „AB bestätigt“) und AB-Termin, als „Wareneingang“ oder mit „Rechnung da“ steht, und wann die Ware eingegangen ist; die Positionen, nach Hersteller gruppiert, tragen je Zeile Bestellung, Liefertermin und Status, eine reklamierte Position zusätzlich die Marke „Reklamiert“. Der Abschnitt „Reklamationen (n offen)“ zeigt jede Reklamation mit Datum und Alter („vor 198 Tagen“), Beschreibung, Ersatzware, Servicetermin mit Team, Sachbearbeiter und Stand; erledigte liegen zugeklappt darunter.

Hinweis, Lieferhinweis, Zahlungshinweis und die Notizen aus küchenSOFT stehen als eigene Karten in der Akte, so wie die Kollegen sie dort eingetragen haben. Geändert wird weiterhin in küchenSOFT; Küchenblick zeigt beim nächsten Neuladen den neuen Stand.
Liefertermin nachsehen
Fragt der Kunde, wann geliefert wird, reicht meist die Akte. Geht es um den Tag selbst, ist Listen → Liefertermine die bessere Seite: je Tag eine Tabelle mit Uhrzeit aus dem Montageplan, Kunde mit Telefon, Lieferadresse mit „Etage EG“ oder „Etage 1. OG · Aufzug“ und der Lieferbedingung („Lieferung inkl. Montage“, „Lieferung ohne Montage“, „Abholung“), Verkäufer, dem Aufbauteam aus dem Montageplan, auch eine Fremdfirma, und der Beschaffung mit der Zeile der Bestellungen, etwa „4 Bestellungen: 1 AB da, 3 Ware da“. Unter „Hinweise“ klappen „Lieferhinweis:“ und „Notizen:“ auf, etwa „Bitte vorher anrufen“ oder „Arbeitsplatte kommt in KW 38“.

Touren lesen
Unter Listen → Touren steht der Montageplan aus küchenSOFT, für den Kundendienst nur lesend; die Seite sagt das oben in der Zeile „Aus dem Montageplan der Warenwirtschaft, nur lesend“. Die Sicht „Tag“ zeigt je Team eine Kachel mit den Terminen in Reihenfolge, „Woche“ die Tage Montag bis Samstag nebeneinander (sonntags wird nicht geplant), „Zu verplanen“ die Termine ohne Team in den nächsten 30 Tagen.
Was der Kundendienst am Telefon braucht, steht in der Kachel: Uhrzeit oder „ganztägig (8 bis 16 Uhr)“, Kunde, Auftragsnummer, Telefon, Adresse mit Etage, die Lieferbedingung und der Lieferhinweis, bei Montagen die Zeile „Ware“ mit „Ware komplett da“ oder dem, was fehlt. Ein Klick auf den Teamnamen klappt die Telefonnummern der Monteure auf; der Knopf „Route“ öffnet die Fahrt ab dem Haus in Terminreihenfolge in Google Maps. Fremdfirmen haben eine eigene Kachel mit der Pille „Fremdfirma“. Über den Kacheln steht unter „Nicht verplant“, wer an dem Tag frei ist, wer abwesend ist (Urlaub, krank, Schulung) und wer anderweitig eingeteilt ist, etwa in der Ausstellung.

Servicetermine sind mit „Service“ gekennzeichnet. Statt der Beschaffungsampel tragen sie eine Rekla-Ampel: wie viele der Reklamationsteile beschafft sind, in Stück. Darunter stehen die Reklamationen selbst mit Beschreibung und der Info für den Monteur, etwa „Front liegt im Lager, Regal 4 (1 Teil)“. Hinweise und Notizen der ursprünglichen Küche stehen am Servicetermin nicht, weil sie ein halbes Jahr später in die Irre führen.
Hat die Tourenplanung einen Termin rot oder gelb markiert, sehen Sie Rand und Hinweis mit; wer die Marke gesetzt hat, steht im Tooltip. Der Knopf „Protokoll“ oben zeigt, wer wann was aus Küchenblick heraus am Montageplan geändert hat; was direkt in küchenSOFT geändert wird, steht dort nicht.
Warum kann ich im Montageplan nichts ändern?
Team zuordnen, Termine verschieben, Abwesenheiten eintragen und Termine markieren dürfen nur die Tourenplanung, die Buchhaltung als deren Vertretung und der Admin. Der Kundendienst liest mit, damit er am Telefon Auskunft geben kann. Wer eine Änderung braucht, gibt sie an die Tourenplanung weiter; sie erscheint nach dem Neuladen der Seite.
Warum fehlt bei mir das Nachfassen?
Das Nachfassen hängt am Recht „Nachfassen“, das Verkäufer und Sachbearbeiter für die eigenen Angebote haben, Geschäftsleitung und Admin für alle. Der Kundendienst hat es nicht, und das ist so gewollt: Sonst setzt jemand versehentlich einen Vermerk, den der Verkäufer für sein eigenes Angebot braucht. Ruft ein Kunde wegen eines Angebots an, notieren Sie das Gespräch für den Verkäufer wie bisher außerhalb von Küchenblick. Ein Admin kann das Recht einem Konto trotzdem geben.
Was bedeutet die Prozentzahl am Servicetermin?
Sie ist die Rekla-Ampel: der Anteil der Reklamationsteile, die bereits bestellt oder geliefert sind. „50 % Teile“ bei zwei Teilen heißt, eines ist beschafft, eines noch nicht. Der Tooltip nennt die Zahlen, etwa „1 von 2 Teilen beschafft, 0 geliefert · 1 Reklamation“. Steht dort „keine Rekla“, hängt am Termin keine Reklamation; steht „ohne Teile“, gibt es die Reklamation, aber keine Teile dazu.
Der Kunde sagt, er habe reklamiert. Wo sehe ich das?
In der Auftragsakte im Abschnitt „Reklamationen (n offen)“ mit Datum, Beschreibung, Ersatzware, Servicetermin, Sachbearbeiter und Stand; reklamierte Positionen tragen zusätzlich die Marke „Reklamiert“. Über alle Aufträge hinweg steht dasselbe in der Reklamationsliste unter Listen → Reklamationen. Der Servicetermin dazu steht in den Touren, sobald die Tourenplanung ihn eingeteilt hat, mit der Beschreibung der Reklamation in der Kachel.
Reklamationsliste
Unter Listen → Reklamationen steht die Liste des Kundendienstes: alle offenen Reklamationen je Auftrag, im Kopf „511 Aufträge mit 1.361 offenen Reklamationen · angelegt in den letzten 2 Jahren“. Geld steht nicht darin. Fünf Reiter ordnen die Aufträge nach dem, was als Nächstes dran ist:
| Reiter | Was darin steht |
|---|---|
| Handlungsbedarf | Die Ersatzware ist da, aber kein Servicetermin steht; der Ersatz ist überfällig; oder der Termin ist vorbei, ohne dass die Reklamation erledigt ist |
| Wartet auf Ersatz | Ersatz bestellt, noch nicht eingegangen |
| Termin steht | Servicetermin im Montageplan |
| Ohne Ersatz und Termin | Reklamation angelegt, aber weder Ersatzbestellung noch Termin |
| Alle | Jeder Auftrag mit offener Reklamation |
Die Auswahl „Sachbearbeiter“ mit „Filtern“ grenzt auf die Reklamationen eines Kollegen ein. Die Spalten sind „Seit“ mit Datum und Alter („08.04.2026 vor 198 Tagen“), „Auftrag“, „Kunde“ mit Telefon, „Reklamationen“ mit Zahl und Beschreibung, „Ersatzware“, „Servicetermin“, „Montage“ (das Team des Termins) und „Sachbearbeiter“. Die Pillen sagen den Stand: „Ersatz da seit 20.10.“, „Ersatz AB 30.10.“ (vom Lieferanten bestätigt), „Ersatz versandt, ohne AB“, „Ersatz überfällig, AB 28.08.“, „Termin 09.11.“, „Termin 17.04. war“ oder „offen“. Ein Klick auf die Zeile öffnet die Auftragsakte beim Abschnitt Reklamationen.

Die Liste gibt es nur, wenn die Funktion „Reklamationsliste“ in der Verwaltung eingeschaltet ist. Verkäufer und Sachbearbeiter sehen sie für ihre eigenen Aufträge, der Kundendienst, der Einkauf, die Buchhaltung, die Tourenplanung und die Leitung für das ganze Haus. Reklamationen werden weiterhin in küchenSOFT angelegt und erledigt; Küchenblick zeigt den Stand.
Was heißt „Handlungsbedarf“ in der Reklamationsliste?
Dass jemand anrufen oder planen muss: Die Ersatzware ist eingegangen und es fehlt der Servicetermin, der Ersatz ist über den bestätigten Termin hinaus nicht da, oder der Servicetermin ist vorbei und die Reklamation steht noch offen. Die älteste Reklamation steht oben. Auf Mein Tag zählt die Kachel „Ersatz da, kein Termin“ den ersten dieser Fälle und führt auf den Block „Reklamationen: Ersatz da, Termin fehlt“.
Warum steht eine Reklamation unter „Ohne Ersatz und Termin“?
Weil in küchenSOFT zu ihr weder eine Ersatzbestellung noch ein Servicetermin hinterlegt ist. Das ist bei frisch angelegten Reklamationen normal; bleibt eine dort lange stehen, ist sie entweder ohne Teile zu erledigen oder vergessen. Die Spalte „Seit“ sagt, wie lange schon.
Einkauf
Einkauf: was zu bestellen ist
Unter Listen → Einkauf liegt die Einkäuferliste für Kundenaufträge, hausweit; Einkauf, Kundendienst, Leitung und Admin haben sie, also alle mit dem Recht „Bestellliste“. Oben stehen vier Kacheln: „Aufträge zu bestellen“ mit „1278 Positionen, 391 Frist vorbei“ und darunter „dazu 59 ohne Liefertermin“, „ohne AB“ mit „50 länger als 14 Tage seit Versand“, „AB-Termin überschritten“ mit „fürs Lager“, „AB-Termine nach Kundentermin“ und „Wunschtermin vorbei“, und „Ware da“ mit „80 ohne Rechnung über 60 Tage“; bei den drei letzten steht dazu, wie viele davon an abgeschlossenen Aufträgen hängen. Mit „alle Lieferanten“ und der Tagesauswahl grenzen Sie ein, „Anwenden“ lädt neu.

Darunter stehen fünf Abschnitte, jeder mit einem Untertitel, der die Regel nennt:
- „Noch zu bestellen“: „Positionen offener Kundenaufträge, die noch nicht bestellt sind, je Auftrag und Lieferant. Liefertermine der letzten 90 und nächsten 42 Tage. Die Frist ist der Kundentermin minus der gemessenen Lieferzeit des Lieferanten.“ Spalten: Termin, Auftrag, Lieferant, Positionen (mit „+1 ohne Wert“), Frist („10.08.2026 seit 74 Tagen überfällig“ oder „in 10 Tagen“) und „Bestellstand des Auftrags“ („noch keine Bestellung angelegt“, „Entwurf angelegt, nicht versandt“, „AB-Termin 06.11. nach Liefertermin“ mit dem Lieferanten).
- „Ohne Auftragsbestätigung“: „Versandt, AB-Eingang nicht erfasst; die ältesten zuerst. Bestellungen fürs Lager und an abgeschlossenen Aufträgen stehen am Ende.“ Spalten: Bestellung, Lieferant, Versandt, Für, Kundentermin, Artikel, Stück, Wert netto, Stand.
- „Lieferant spät dran“: „AB-Termin überschritten oder nach dem Kundentermin bestätigt. Zuerst, wo sich noch handeln lässt: AB nach einem Kundentermin, der noch kommt; dann nach Verzug.“ Mit AB-Termin je Bestellung.
- „Ware da“: „Wareneingang gebucht, Rechnung des Lieferanten fehlt. Nach Kundentermin sortiert, Lager und abgeschlossene Aufträge am Ende.“ Mit Wareneingang und Lagerplatz.
- „Kommt an in 14 Tagen“: „Bestätigte Liefertermine je Tag. Wunschtermine ohne AB stehen hier nicht.“
Die Bestellnummer öffnet das PDF der Bestellung, der Auftrag die Akte, der Lieferant seine Akte. Beträge sieht nur, wer das Recht „Einkaufspreise“ hat. Bestellt wird weiterhin in küchenSOFT.
Woher kommt die Frist in der Einkäuferliste?
Aus dem Kundentermin minus der gemessenen Lieferzeit des Lieferanten, wie sie in seiner Akte unter „Lieferung“ steht. Eine Küche mit Termin am 15. November und einem Möbellieferanten mit 28 Tagen Lieferzeit hat die Frist 18. Oktober. Fehlt die gemessene Lieferzeit, weil der Lieferant in zwölf Monaten weniger als 20 Lieferungen hatte, gilt der Kundentermin selbst. Die Funktion heißt in der Verwaltung „Bestellfrist im Einkauf“ und lässt sich abschalten.
Warum steht eine Bestellung unter „Lieferant spät dran“, obwohl der Termin noch nicht erreicht ist?
Weil der Lieferant einen AB-Termin bestätigt hat, der nach dem Kundentermin liegt. Der Abschnitt stellt diese Fälle nach oben, weil sich hier noch handeln lässt: Lieferanten anrufen, Termin verschieben oder den Kunden informieren. Erst danach kommen die Bestellungen, deren AB-Termin schon vorbei ist.
Bestellliste
Unter Listen → Bestellliste steht, was fürs Lager zu bestellen ist; die Seite heißt „Bestellliste Lagerware“. Die Liste gilt für das ganze Haus, weil das Lager zentral ist. Sie enthält die Lagerartikel, die am Lager liegen, in den letzten zwölf Monaten verkauft wurden oder gerade bestellt sind; alles andere bleibt draußen, damit die Liste übersichtlich bleibt. Küchenmöbel, Musterküchen und Küchenblöcke der Holz-Lieferanten stehen ebenfalls nicht darin, wenn der Admin die Lieferanten in der Verwaltung unter „Holz-Lieferanten“ eingetragen hat; Elektrogeräte und Zubehör dieser Lieferanten schon. Bestellungen der Lieferanten unter „Nicht mitzählen“ bleiben ganz draußen.
Oben stehen vier Kacheln: wie viele Artikel fehlen und bei wie vielen davon Kunden warten, wie viele knapp werden, wie viele Stück der Vorschlag umfasst und wie viele Artikel zu lange liegen. Darunter drei Sichten: „Bestellen“ zeigt, was fehlt oder knapp wird, „Liegt zu lange“ die Überbestände, „Alle“ jeden Artikel der Liste. Die Zeilen sind nach Lieferant gruppiert, mit Summe je Lieferant; „nur diesen zeigen“ oder die Auswahl oben grenzt auf einen Lieferanten ein. Innerhalb der Gruppe steht das Dringende oben.
Je Artikel stehen:
- „Bestand“, der Bestand aller Lagerorte. Ist er negativ, steht „bitte prüfen“ dabei, denn ein Bestand unter null ist ein Buchungsfehler.
- „Frei“, der Bestand abzüglich der Reservierungen. Hängen Reservierungen an Aufträgen, die längst abgerechnet, storniert oder erledigt sind, steht „alt reserviert“ mit der Stückzahl darunter; diese Reservierungen gehören in küchenSOFT aufgeräumt.
- „Zulauf“, was fürs Lager bestellt und noch nicht eingegangen ist, mit dem nächsten Liefertermin.
- „Verkauft“, die Stückzahl der letzten zwölf Monate, darunter das letzte Quartal. Ein Pfeil nach oben oder unten zeigt, wenn der Absatz deutlich steigt oder fällt.
- „Reicht“, wie viele Monate freier Bestand und Zulauf beim bisherigen Verbrauch reichen.
- „Kunden“, die offenen Kundenaufträge ohne Rechnung und Lieferschein, mit dem frühesten Liefertermin.
- „Vorschlag“, die Bestellmenge, mit der freier Bestand und Zulauf für drei Monate reichen. Die Reichweite lässt sich oben auf 2, 3, 4 oder 6 Monate umstellen. Gesperrte und nicht bestellfähige Artikel bekommen keinen Vorschlag.
- „Stand“ als Marke: „fehlt“, wenn mehr reserviert ist als da und bestellt; „wird knapp“, wenn der Vorrat keine zwei Monate mehr reicht; „zu viel“, wenn der freie Bestand über 18 Monate reicht; „kein Verkauf“, wenn in zwölf Monaten nichts verkauft wurde.

Wer das Recht „Einkaufspreise“ hat, sieht dazu den Einkaufspreis, den Bestellwert des Vorschlags und unter „Liegt zu lange“ den gebundenen Lagerwert.
„Als Excel-Datei“ lädt die gerade gezeigte Auswahl als Tabelle herunter, „Drucken“ öffnet die Druckansicht ohne Kopfzeile und Kacheln. Ein Klick auf die Zeile öffnet die Artikelseite, dort stehen Bestand, Reserviert und Frei je Lagerort mit Lagerplatz; ein Klick auf den Lieferanten öffnet seine Akte. Bestellt wird weiterhin in küchenSOFT; Küchenblick zeigt nur, was ansteht.
Warum steht in der Bestellliste kein Mindestbestand?
Weil er in küchenSOFT bei keinem Lagerartikel gepflegt ist. Der Vorschlag kommt deshalb aus dem Verbrauch der letzten zwölf Monate. Ein Artikel, der seltener als viermal im Jahr verkauft wird, gilt nicht als knapp; er wird bestellt, wenn ihn jemand kauft.
Ein Artikel fehlt in der Bestellliste. Warum?
Die Liste zeigt nur Artikel, die in küchenSOFT als Lagerartikel geführt werden, und davon nur die mit Bestand, mit Verkauf in den letzten zwölf Monaten oder mit laufender Bestellung. Bestellware, die je Auftrag beim Hersteller bestellt wird, gehört nicht hinein; dafür sind die Beschaffungsampel am Auftrag und die Einkäuferliste da. Möbel der Holz-Lieferanten aus der Verwaltung stehen ebenfalls nicht darin.
Die Lieferantenakte
Ein Lieferant hat in Küchenblick eine eigene Akte. Sie öffnet sich über Suchen → Kunde, wo Lieferanten mit dem Kennzeichen „Lieferant“ in der Trefferliste stehen, oder über den Lieferantennamen in der Bestellliste und der Einkäuferliste. Im Kopf steht die Adressnummer, die der Admin für „Holz-Lieferanten“ und „Nicht mitzählen“ braucht. Statt Aufträgen und Angeboten zeigt die Akte die Bestellungen nach ihrem Stand:
- Kacheln oben: „unterwegs“ mit „fürs Lager“ und „für Kunden“; „AB-Termin überschritten“ mit „dazu 8 Wunschtermin vorbei · 38 ohne Auftragsbestätigung“; „Rechnung fehlt“ („Ware ist da, Rechnung noch nicht“); „bestellt 2026“ in Tausend Euro mit dem Vorjahr; „Reklamationsbestellungen“ in 12 Monaten mit der Zahl der offenen.
- Karten „Kontakt“ mit Anschrift, Telefon, Fax, E-Mail und Internet, „Lieferung“ und „Notizen“.
- „Unterwegs“: versandt und noch nicht eingegangen, das Dringende oben: erst überschrittene Termine mit der Zahl der Tage, dann Bestellungen ohne Auftragsbestätigung. Je Bestellung stehen Bestellt am, ob sie fürs Lager oder für einen Kundenauftrag ist, der erste Artikel, Stück, Wert netto, Liefertermin und Stand. „Wunsch“ hinter dem Termin heißt: noch nicht vom Lieferanten bestätigt, der Stand sagt dann „AB fehlt“ und bei vergangenem Termin „Wunschtermin 221 Tage vorbei“; „AB bestätigt“ heißt, der Termin stammt aus der Auftragsbestätigung.
- „Ware da, Rechnung fehlt“, „Angelegt, nicht versandt“ und „Altlasten: offen seit über einem Jahr“.

- „Am meisten bestellt in 12 Monaten“ mit freiem Bestand und Zulauf je Artikel, „Bestellungen je Jahr“ und „Zuletzt abgeschlossen“.
Die Karte „Lieferung“ misst den Lieferanten an seinen eigenen Bestellungen: „Lieferzeit gemessen: 28 Tage im Mittel (1698 Lieferungen in 12 Monaten)“ und „Termintreue: Pünktlich 96 %, binnen 7 Tagen 99 % (1690 Bestellungen mit AB-Termin)“. Die Lieferzeit ist die Zeit vom Versand der Bestellung bis zum Wareneingang; die Einkäuferliste rechnet mit ihr die Bestellfrist.
Die Bestellnummer öffnet das PDF der Bestellung, ein Klick auf die Zeile den Kundenauftrag. Lagerbestellungen, die nie gedruckt wurden, haben kein PDF. Beträge sieht nur, wer das Recht „Einkaufspreise“ hat.
Wie misst Küchenblick die Lieferzeit?
Aus den abgeschlossenen Bestellungen der letzten zwölf Monate: je Bestellung die Tage vom Versand bis zum gebuchten Wareneingang, daraus der mittlere Wert, Ausreißer durch Tippfehler im Datum bleiben außen vor. Die Termintreue vergleicht den Wareneingang mit dem AB-Termin: „Pünktlich“ heißt am bestätigten Tag oder davor, „binnen 7 Tagen“ bis eine Woche danach. Angezeigt wird der Wert ab 20 Lieferungen; bei weniger fehlt in der Karte „Lieferung“ nur die Zeile „Lieferzeit gemessen“; „Lieferzeit laut Stamm“, Frachtfrei, Frachtkosten und Bestellweg bleiben stehen, soweit gepflegt, und die Einkäuferliste nimmt den Kundentermin als Frist.
Einkaufspreise und Rohertrag
Mit dem Recht „Einkaufspreise“ zeigt die Artikelseite die Karte „Einkauf“ mit bis zu drei Preisen: „Lager“ ist der Durchschnitt dessen, was die Ware am Lager gekostet hat, „Letzte Rechnung“ der zuletzt bezahlte Preis mit Bestellnummer und Datum, „Liste“ der Katalogpreis des Hauptlieferanten. Maßgeblich ist der erste, den es gibt, in dieser Reihenfolge; er steht oben als „EK netto“ mit Rohertrag, Spanne und Aufschlag gegen den Verkaufspreis netto. Alle Preise sind netto und ohne Boni, Skonto und Werbekostenzuschüsse. In der Artikelsuche, in der Bestellliste und in der Einkäuferliste steht derselbe Preis in einer eigenen Spalte; in der Statistik der Leitung gibt es damit den Block „Rohertrag“.
Das Recht haben Admin, Geschäftsleitung und Einkauf. Wer es sonst braucht, bekommt es in der Benutzerverwaltung unter „Rechte“ am Konto.
Lagerware pflegen
Der Einkauf sieht die Hauspreisliste unter „Lagerware“ und darf sie pflegen: Artikel anlegen, Preise, Bilder und Datenblätter ändern. Wie das geht, steht im Kapitel Lagerware.
Herstellerkonditionen
Ein Modul für Herstellerkonditionen (Rabatte, Boni, Werbekostenzuschüsse) ist im Rechtemodell für Einkauf und Leitung vorgesehen, derzeit aber kein Teil des Produkts. Erst wenn Ihr Haus es freigeschaltet bekommt, erscheint unter Auswertung der Punkt „Konditionen“. Ohne das Modul fehlt der Menüpunkt, und das ist kein Fehler.
Die Rolle Standard
Standard ist die Rolle für alle, die keiner der anderen Gruppen angehören: Aushilfen, Mitarbeiter am Empfang, wer gelegentlich einen Liefertermin nachsehen muss. Sie sieht Mein Tag mit den Kacheln Lieferungen, Beschaffung kritisch, Anzahlungen offen und heute abwesend, die vier Karteien unter Suchen, die Liefertermine und die Reklamationen, alles beschränkt auf den eigenen Markt. Lagerware, Touren, Bestellliste, Einkäuferliste, Nachfassen und Statistik gibt es in dieser Rolle nicht.
Ein Konto, dem noch keine Rolle zugewiesen wurde, startet als Verkäufer; nur einige Funktionskonten starten als Standard. Die Rolle vergibt der Admin in der Benutzerverwaltung.
Warum sehe ich den Auftrag meines Kollegen nicht?
Die Rolle Standard sieht nur den eigenen Markt; einen Schalter „alle anzeigen“ gibt es für sie nicht. Gehört der Auftrag zu einem anderen Markt, findet die Suche ihn nicht. Wer regelmäßig über alle Standorte Auskunft geben muss, braucht die Rolle Kundendienst; die setzt der Admin in der Benutzerverwaltung.
Häufige Fragen aus diesem Kapitel
Warum kann ich im Montageplan nichts ändern?
Team zuordnen, Termine verschieben, Abwesenheiten eintragen und Termine markieren dürfen nur die Tourenplanung, die Buchhaltung als deren Vertretung und der Admin. Der Kundendienst liest mit, damit er am Telefon Auskunft geben kann. Wer eine Änderung braucht, gibt sie an die Tourenplanung weiter; sie erscheint nach dem Neuladen der Seite.
Warum fehlt bei mir das Nachfassen?
Das Nachfassen hängt am Recht „Nachfassen“, das Verkäufer und Sachbearbeiter für die eigenen Angebote haben, Geschäftsleitung und Admin für alle. Der Kundendienst hat es nicht, und das ist so gewollt: Sonst setzt jemand versehentlich einen Vermerk, den der Verkäufer für sein eigenes Angebot braucht. Ruft ein Kunde wegen eines Angebots an, notieren Sie das Gespräch für den Verkäufer wie bisher außerhalb von Küchenblick. Ein Admin kann das Recht einem Konto trotzdem geben.
Was bedeutet die Prozentzahl am Servicetermin?
Sie ist die Rekla-Ampel: der Anteil der Reklamationsteile, die bereits bestellt oder geliefert sind. „50 % Teile“ bei zwei Teilen heißt, eines ist beschafft, eines noch nicht. Der Tooltip nennt die Zahlen, etwa „1 von 2 Teilen beschafft, 0 geliefert · 1 Reklamation“. Steht dort „keine Rekla“, hängt am Termin keine Reklamation; steht „ohne Teile“, gibt es die Reklamation, aber keine Teile dazu.
Der Kunde sagt, er habe reklamiert. Wo sehe ich das?
In der Auftragsakte im Abschnitt „Reklamationen (n offen)“ mit Datum, Beschreibung, Ersatzware, Servicetermin, Sachbearbeiter und Stand; reklamierte Positionen tragen zusätzlich die Marke „Reklamiert“. Über alle Aufträge hinweg steht dasselbe in der Reklamationsliste unter Listen → Reklamationen. Der Servicetermin dazu steht in den Touren, sobald die Tourenplanung ihn eingeteilt hat, mit der Beschreibung der Reklamation in der Kachel.
Was heißt „Handlungsbedarf“ in der Reklamationsliste?
Dass jemand anrufen oder planen muss: Die Ersatzware ist eingegangen und es fehlt der Servicetermin, der Ersatz ist über den bestätigten Termin hinaus nicht da, oder der Servicetermin ist vorbei und die Reklamation steht noch offen. Die älteste Reklamation steht oben. Auf Mein Tag zählt die Kachel „Ersatz da, kein Termin“ den ersten dieser Fälle und führt auf den Block „Reklamationen: Ersatz da, Termin fehlt“.
Warum steht eine Reklamation unter „Ohne Ersatz und Termin“?
Weil in küchenSOFT zu ihr weder eine Ersatzbestellung noch ein Servicetermin hinterlegt ist. Das ist bei frisch angelegten Reklamationen normal; bleibt eine dort lange stehen, ist sie entweder ohne Teile zu erledigen oder vergessen. Die Spalte „Seit“ sagt, wie lange schon.
Woher kommt die Frist in der Einkäuferliste?
Aus dem Kundentermin minus der gemessenen Lieferzeit des Lieferanten, wie sie in seiner Akte unter „Lieferung“ steht. Eine Küche mit Termin am 15. November und einem Möbellieferanten mit 28 Tagen Lieferzeit hat die Frist 18. Oktober. Fehlt die gemessene Lieferzeit, weil der Lieferant in zwölf Monaten weniger als 20 Lieferungen hatte, gilt der Kundentermin selbst. Die Funktion heißt in der Verwaltung „Bestellfrist im Einkauf“ und lässt sich abschalten.
Warum steht eine Bestellung unter „Lieferant spät dran“, obwohl der Termin noch nicht erreicht ist?
Weil der Lieferant einen AB-Termin bestätigt hat, der nach dem Kundentermin liegt. Der Abschnitt stellt diese Fälle nach oben, weil sich hier noch handeln lässt: Lieferanten anrufen, Termin verschieben oder den Kunden informieren. Erst danach kommen die Bestellungen, deren AB-Termin schon vorbei ist.
Warum steht in der Bestellliste kein Mindestbestand?
Weil er in küchenSOFT bei keinem Lagerartikel gepflegt ist. Der Vorschlag kommt deshalb aus dem Verbrauch der letzten zwölf Monate. Ein Artikel, der seltener als viermal im Jahr verkauft wird, gilt nicht als knapp; er wird bestellt, wenn ihn jemand kauft.
Ein Artikel fehlt in der Bestellliste. Warum?
Die Liste zeigt nur Artikel, die in küchenSOFT als Lagerartikel geführt werden, und davon nur die mit Bestand, mit Verkauf in den letzten zwölf Monaten oder mit laufender Bestellung. Bestellware, die je Auftrag beim Hersteller bestellt wird, gehört nicht hinein; dafür sind die Beschaffungsampel am Auftrag und die Einkäuferliste da. Möbel der Holz-Lieferanten aus der Verwaltung stehen ebenfalls nicht darin.
Wie misst Küchenblick die Lieferzeit?
Aus den abgeschlossenen Bestellungen der letzten zwölf Monate: je Bestellung die Tage vom Versand bis zum gebuchten Wareneingang, daraus der mittlere Wert, Ausreißer durch Tippfehler im Datum bleiben außen vor. Die Termintreue vergleicht den Wareneingang mit dem AB-Termin: „Pünktlich“ heißt am bestätigten Tag oder davor, „binnen 7 Tagen“ bis eine Woche danach. Angezeigt wird der Wert ab 20 Lieferungen; bei weniger fehlt in der Karte „Lieferung“ nur die Zeile „Lieferzeit gemessen“; „Lieferzeit laut Stamm“, Frachtfrei, Frachtkosten und Bestellweg bleiben stehen, soweit gepflegt, und die Einkäuferliste nimmt den Kundentermin als Frist.
Warum sehe ich den Auftrag meines Kollegen nicht?
Die Rolle Standard sieht nur den eigenen Markt; einen Schalter „alle anzeigen“ gibt es für sie nicht. Gehört der Auftrag zu einem anderen Markt, findet die Suche ihn nicht. Wer regelmäßig über alle Standorte Auskunft geben muss, braucht die Rolle Kundendienst; die setzt der Admin in der Benutzerverwaltung.